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| MPC 4000 in voller Pracht |
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| Akais Z8 |
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| Der SAC Hardware-Controller |
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| Der Hartmann Neuron |
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Mit Spannung hatten wir die
neue MPC von Akai (www.akaipro.com) erwartet. Und tatsächlich, die
MPC 4000 hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Hier bleiben keine
Wünsche offen; voll ausgebaut kommt die 4000 mit 8 Einzelouts und 4
midi outs (!), die sample-Funktionen sind quasi exakt die features des neuen
Z8; einen direkten Phono- Eingang gibt es außerdem. USB und SCSI-
Anschlüsse sind da kaum noch erwähnenswert. Dank Akai`s Software
ak.Sys. gibt es jetzt die Möglichkeit Samples, ohne Zwischenspeichern,
direkt vom HD streamen zu lassen, egal wie lang o.ä. Heftig erscheint
mir nur der Preis, denn zu den € 3796 (basisversion), kommen nochmal
knapp € 800 für digitales Interface und die zusätzlichen
6 Ausgänge. Fast übersehen, weil optisch so gar nicht Akai-typisch
daherkommend: Die neuen Hardware Sampler Z4 und Z8,mit erstmalig 24 bit
bei 96 kHz und 32-facher Polyphonie (64-fach, wenn nicht auf 96 kHz), wobei
jede der Stimmen mit drei 2-Polfilter (Filtertyp pro Filter einstellbar)
bestückt ist die eine Unzahl an Möglichkeiten der Bearbeitung
versprechen. Preislich liegen die Modelle zwischen € 1900- 2500; wobei der
Z8 mit einem imposanten Effektboard aufwartet.
Bei Clavia gabs nix neues, außer dem Versprechen, daß das Modular
Update jetzt wirklich in der Mache sei ... ja ja ... zumindest gabs ein
Paar Einzelheiten zu hören, so wird der Sequenzer endlich mit der Außenwelt
kommunizieren können, wenns dann so weit ist.
Entgegengefiebert hatten wir unserem Kontakt mit einer Weltneuheit. Den
Neuron von hartmann (www.hartmann-music.com), konnten wir hier also endlich
begutachten. Angekündigt ist ein Synthesizer, der auf der Basis neuronaler
Netze intelligente Analyse und Synthese mit einem sinnvollen User Interface
Design verbindet; daraus sollen "...Sounds, die mit anderen heute erhältlichen
Instrumenten nicht möglich wären." (Zitat Axel Hartmann),
enstehen. ?! Derer waren dann auf dem Stand nicht einmal eine Hand voll
zu hören. Ganz zu Schweigen von der Möglichkeit, eigene Samples
einzulesen und analysieren zu lassen. Da müssen wir uns wohl noch bis
in den Sommer hinein gedulden, denn das, was uns da aus den Boxen entgegenwabelte,
blubbte und knirschte, waren zwar abgefahrene Sounds ala Wal, Ufo oder Eisbergsalat,
aber musikalisch umsetzbar klang das alles nicht. Und auch die Hardware
ließ den Eindruck nicht verfliegen, daß das, was da so vollmundig
angekündigt wurde, einen frühen Prototypenstatus noch nicht überschritten
hat. Den stabilsten und feinfühligsten Eindruck hinterließen
die vielen, hübsch designten Joysticks, Knöpfe und Handräder
noch nicht, da könnte noch einiges nachgefeilt werden. 4990 €
für 10 GB HD und 256MB RAM plus eine USB-Schnittstelle, 6 Ausgänge
die sich beliebig konfigurieren lassen (bis 5.1 Surround) und eine schöne
Software sind eine Menge Kohle, da sind wir mal gespannt, was uns die endgültige
Version beschert.
Etwas um die Ecke standen die Leute von Radikal Technologies. Aber der Weg lohnte sich.
Hier gab es den Brandneuen Controller SAC in der Version 2.2 zu sehen. Bei
Verwendung zweier Programme, übernehmen die Displayanzeigen, Faderpositionen
und Knopfstellungen beim Wechsel die dementsprechenden Werte und es können
sogar Applikationen auf unterschiedlichen Rechnern komfortabel editiert werden.
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