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| Steiberg Cubase SX - Prjektfenster |
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| Steinberg Cubase SX - Mixer |
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| emagic exsp 24 |
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Schon bei Betreten von Halle 6 stieß
mensch auf den Emagic-Stand, wo zeitgleich sämtliche Mitglieder der
Emagic-Produktfamilie vorgestellt wurden. Im Mittelpunkt der Präsentationen
standen Logic 5 und die Controllereinheiten Logic control und Logic control
XT, die eine reibungslose Integration aller Audio- und MIDI- Komponenten
in die Logic Produktionsumgebung gewährleisten sollen. Professionelle
Features wie Surround (bis 6.1), konsequente TDM-Hardwareunterstützung
sowie die von Logic gewohnte Stabilität sollen Logic und Co. wieder
in die Profi-Studios dieser Welt - laut Emagic möglichst nahtlos
- integrieren.
Bei Steinberg schien mensch diese Integration noch einen Schritt weiter
vorantreiben zu wollen. Mit der neuen VST-Generation werden nun selbst
altersschwache Rechner wieder in das Studiogeschehen zurückbeordert.
Cubase und Nuendo können ihre Daten künftig über mehrere
Rechner hinweg versenden, und somit weniger rechenintensive Aufgaben wie
das MIDI-Sequencing einem Rechner übertragen, der nicht mehr dem
neuesten Stand entspricht. Die Audio-Umgebung läuft auf einem High-End-Rechner,
der sich dann voll auf die Effekt-Berechnung der Audiospuren konzentrieren
kann, während ein weiterer Rechner, auf dem auch ein anderes Betriebsystem
laufen darf, die VST-Instrumente beisteuert. Ermöglichen tut dies
ein neuer Standard namens VST System Link, der sich herkömmlicher
Asio-Soundkarten und Audiokabel bedient, über die die Rechner miteinander
vernetzt werden. Da Audio- wie MIDI-Daten in Echtzeit übertragen
werden, ist es mit VST System Link möglich, daß verschiedene
Leute am selben Musikprojekt arbeiten ... zumindest während der Präsentation
lief das alles auch problemlos. Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch
einen ersten Eindruck gewinnen, von dem, was uns mit Cubase SX erwartet.
Völlig renoviert präsentiert sich die neue Oberfläche,
die gegenüber der 5er Version aufgeräumter und übersichtlicher
wirkt. Jede Spur läßt sich nun individuell konfigurieren und
viele Editierungen lassen sich schon vom Arrangement-Fenster aus vornehmen.
Sollte der Mixer doch einmal konsultiert werden müssen, kann sein
Erscheinungsbild, je nach Bedarf - von Faderbox bis Studiokonsole - den
eigenen Vorstellungen angepasst werden. Einige Module wurden Nuendo entnommen,
sodaß jetzt auch Surroundmixe in High-End Qualität erstellt
werden können. Und auch die Zeiten, in denen mangels undo-Funktion
jeder Schritt zweimal überlegt sein wollte, sind vorbei. Alles lässt
sich nun ohne Ende rückgängigmachen und wieder herstellen ...
Alles in Allem fällt auf, daß Emagic wie Steinberg ihre Produktlinien
mitlerweile so komplettiert haben, daß sich aus ihnen völlig
autarke und hochintegrierte Audioworkstations samt aller Schnittstellen
und Interfaces zusammenstellen lassen.
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