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| Propellerheads Reason 2 - Malström |
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Einen anderen, sehr gefälligen Ansatz
verfolgen die Programmierer von Ableton. Statt völliger Studiointegration
ist hier der Name Programm : Live. Spontaner Zugriff auf das laufende
Geschehen, intuitives Einwirken auf den Songablauf - kein überflüssiger
Schnickschnack, der vom wesentlichen ablenkt. Hier wird gedragt und gedroppt,
gemutet und übersprungen, geloopt und gesperrt, daß es ein
Vergnügen ist. Wer nicht auf der Suche nach einem umfangreichen Arrangementsequenzer
zum langwirigen Austüfteln von Symphonien ist, sondern ein spontan
zu bedienendes Instrument sucht, das auf dem Laptop in den Clubs des Umlandes
für die entsprechende musikalische Untermalung sorgt, sollte einmal
mehr als nur einen kleinen Blick auf Abletons Live werfen.
Beim Thema Sequenzer scheinen auch die Propellerheads einiges überschlafen
zu haben. Mit Reason 2.0 lernt der Sequenzer jetzt das Fliegen. Völlig
losgelöst aus der Enge des Racks lässt er sich sogar auf einen
zweiten Monitor verbannen und hat auch ein wenig Neues in seiner Werkzeugpalette
mit auf den Weg bekommen. Mit Radiergummie und Lineal editierts sich nun
mal einfacher. In deren Genuss kommen nun auch Mac OS X User. Und nicht
nur die bekommen auch neue Gerätschaft zum Spielen. Mit im Rack tummeln
sich Malström und NN-XT - und der heisst nicht nur so... der NN-XT
soll dem, doch etwas niedlichen, NN 19 unter die Arme greifen. Und wo
er schon mal dabei ist, packt er auch gleich mal kräftig zu: nachdem
er sich durch einen Druck auf den Edit-Button von überschaulichen
2 Höheneinheiten auf fast das sechsfache seiner Größe
aufplustert, gibt er den Blick frei auf das riesige Display zur grafischen
Bearbeitung von Keyzones. Eine Libary mit Orchestersounds gibts auch noch
dazu. Malström erweitert die Synth-Palette und holt eine Mischung
aus Granular- und Wavetablesynthese ins Rack.Malströms Spezialität
sind abgefahrene Flächen und Effekt-Sounds, die, durch die rückwandigen
Routingmöglichkeiten, ihren Ursprung auch in eigenen Samples oder
Synthsounds haben können. Bei allen Geräten wurde der LFO durch
eine synchronisierbare Variante ersetzt. Modulationen, die stets im Tempo
laufen und abgefahrene Flange- und Phasereffekte sind also nicht länger
Angelegenheit langatmiger Fummelarbeit, die nach jedem Tempowechsel neu
geleistet sein will.
Storm von Arturia ging fast ein wenig unter. Da könnte mensch meinen,
daß die Standkosten eher in die Entwicklungsabteilung geflossen
sind. Was da am Stand von Arturia in der Version 2.0 präsentiert
wurde, klang und schien sehr vielversprechend. Nicht nur, daß sich
da mitlerweile ein komplettes Studio im Hauptfenster versammelt, dieses
kann mensch nun auch in der neueingerichteten Hall per Internet mit denen
anderer User vernetzen, in der Storm-Community Files tauschen und per
Chat eben jene User kontaktieren. Neulingen in Sachen Musik greift der
Composition Wizzard unterstützend unter die Arme, diese brauchen
nur noch den bevorzugten Musikstil einzugeben und bekommen das passende
Setup, sowie die stilechten Samples samt Arrangementhilfen dazu geliefert
... nun ja. Hilfreicher sind da wohl eher die neu hinzugestoßenen
Module Vokoder, Shadow-Synthesizer und Compressor, sowie die Möglichkeit,
zwei Studios synchronisiert auf einem Rechner laufen zu lassen ... da
frohlockt das live-Herz. Viele Module, sowie die grafische Oberfläche
wurden generalüberholt.
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