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Software 2
Reaktor
Native Instruments Reaktor

Bei Native Instruments gab es viel Neues oder zumindest Rundumerneuertes zu begutachten. So langsam hat sich um rund um Reaktor eine Schar Abkömmlinge in Form von Standalone-Applikationen oder PlugIns versammelt. Und auch andersherum hat Reaktor von einigen Techniken der anderen Programme profitiert. So besitzt Reaktor 3.3 nun einen weiteren Wellenformerzeuger, der in Gestalt eines FM7-Oszillators daherkommt. Damit lassen sich also jetzt auch FM-Synthies mit authentischem DX-Charakter im Reaktor realisieren. An weiteren neuen Modulen sind Grain-Cloud-Delay (!), Clock-Shuffler und FIR-Filter dzugestoßen. Reaktor hat auch ein wenig seiner Kryptik verloren. Auf Wunsch ist es möglich, Synthesizer auf herkömmliche Modularsynthweise zusammenzustöpseln, da NI die Bibliothek um dementsprechende Makros erweitert hat.
Absynth erlaubt es jetzt auch endlich PC-Besitzern, abgedrehte Sounds durch Einzeichnen der Wellenformen zu erzeugen. Das Editieren geht aber noch weiter. 68 stufige Hüllkurven, zeichenbare MIDImaps für alle Parameter und drei umfangreich ausgestattete LFOs lassen Freude beim Soundschrauben aufkommen.Und auch die Samplefreunde kommen auf ihre Kosten, denn mit Kontakt steht ein Sampler der Extraklasse bereit.Hier kommt Native Instruments Erfahrung mit der Granularsynthese zum Tragen. Tonhöhenunabhängige Tempoänderungen, sowie das samplelängenbeibehaltende Verteilen eines Samples auf der Tastatur stellen für Kontakt kein Problem dar. Auf Wunsch spult er ein Sample aber auch einfach nur brav ab, wo es in der umfangreichen Synthese-Abteilung nach Herzenslust verbogen werden kann. Hierzu stehen beeindruckende Hüllkurven, LFOs, Envelope Follower und sogar ein Stepsequenzer zur fast uneingeschränkten Verfügung. Und die Ergebnisse der Klangbearbeitung können sich satter 32 Einzelouts bedienen, pro Instanz versteht sich.


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